Need a CMD.exe command prompt in the bare metall restore (BMR) environment of Essentials 2012?

Posted by O.Sommer

If you press CTRL+ALT+SHIFT for 5 seconds that will trigger a command prompt in the welcome page or pages afterwards in client BMR environment:

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An applikation that can be started from there for example is notepad.exe, shown here with the hosts file opened:

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SBS2008 nach Ausfall in derselben Domäne neu installieren - Besonderheit Exchange

Posted by t.brinkmann

Folgendes Szenario: Es existiert ein SBS2008 der für Exchange / WSUS genutzt wird, weitere Server (DC, Terminalserver, SQL, File, Kommserver, Branchenanwendungen etc) mehrere Dutzend Computer- sowie Benutzerkonten im AD, aufwendig gesetzte NTFS-Berechtigungen etc.

Der SBS wird nicht (wie von MS vorgesehen) über die Windows-Server Sicherung gesichert, es existiert lediglich eine Sicherung des Exchange. Wenn der SBS2008 ausfällt sind einige Schritte notwendig um diesen wieder erfolgreich in die Domäne zu integrieren. Ohne einige Vorarbeiten wird die Migration des neuen SBS2008 nicht erfolgreich verlaufen (u.a. Reste vom Exchange im AD, keine FSMO-Rollen etc.)

Die Schritte sind im Groben:

  • FSMO Rollen per NTDSUTIL auf verbliebenem DC neu anlegen.
  • DNS bereinigen (alle Verweise und NS Einträge des SBS2008 entfernen)
  • SBS-spezifische GPO und WMI-Filter löschen.
  • Neuen TEMP-Server (z.Bsp. 2008R2 Trial) mit dem alten Namen des SBS2008 aufsetzen und in Domäne aufnehmen.
  • TEMP-Server in die Gruppe der Exchange-Admins und der Domänen-Admins aufnehmen.
  • Exchange 2007 Trial auf diesem Server installieren (mit der Option “setup.exe /m:recoverserver” – sollte das Setup wird Fehlern abbrechen wird wahrscheinlich die Exchange-Verwaltungsshell trotzdem installiert.) Mit der Shell können unter anderem verwaiste OWA-Objekte aus dem AD gelöscht  werden.
  • Wenn die Exchange Installation fehlerhaft abgeschlossen wurde und ein weiteres Setup nicht möglich ist muss der TEMP-Server erneut mit dem alten Computernamen des SBS2008 installiert und in die Domäne gehoben werden. Das Exchange 2007-Setup wieder mit /m:recoverserver starten. Das Setup MUSS fehlerfrei durchgeführt werden.
  • Als nächstes Exchange 2007 DEINSTALLIEREN – Die Deinstallation ist die einzige Möglichkeit die Exchange-Einträge sauber aus dem AD zu entfernen (einzige von MS empfohlene Methode– bei Eingriffen mit ADSIEDIT besteht die Gefahr dass Exchange NICHT installiert werden kann. Die Deinstallation muss fehlerfrei und komplett abgeschlossen werden.)
  • TEMP-Server aus Domäne entfernen.
  • SBS2008 Antwortdatei für eine Migration erstellen (selber Computername und IP wie ausgefallener SBS).
  • SBS2008 im Migrationsmodus installieren.
  • Benutzerrollen neu zuweisen.
  • Zertifikate etc. einlesen.
  • Microsoft-Updates installieren.
  • SBS-BPA / Exchange BPA / dcdiag etc. ausführen.
  • Sichtung der Ereignisprotokolle auf Fehler (besonders DNS, Dateireplikation, Verzeichnisdienst).
  • DNS prüfen (NS-Einträge, _msdcs ,etc.).
  • Gruppenrichtlinien prüfen (Berechtigungen auf verwaiste SID’s etc.).
  • Neues Outlookprofil an allen Clients erstellen.

Die Exchange Organisation bekommt standardmäßig den Namen “FIRST ORGANIZATION”, wenn die Organisation vorher anders hieß, und eine alte edb-Datei wiederhergestellt werden muss bleibt nur der Weg:

  • Neuen Temp-Server aufsetzen (nicht in das SBS-Netzwerk)
  • dcpromo ausführen, neue Domäne erstellen
  • Exchange 2007 installieren, Organisationsname passend wählen
  • Vorhandene EDB-Mailboxdatei (z.Bsp aus Backup, oder aus Dateisystem des defekten SBS) mounten
  • Benutzerpostfächer anlegen
  • Postfächer wiederherstellen
  • Postfächer exportieren
  • Postfächer auf SBS wieder importieren

Einen 100% Erfolgsgarant kann es bei den ganzen Schritten nicht geben, allerdings wird deutlich dass es sehr aufwändig ist einen ausgefallenen SBS wieder als neuen SBS in die Ursprungs-Domäne “zurückzumigrieren”. Alternativ kann natürlich die gesamte Domäne neu aufgesetzt werden…………

All diese Schritte kann man sich durch die Nutzung der integrierten Windows-Sicherung und einer USB-Festplatte sparen, und eine USB-Festplatte lässt sich in jedem SBS-Projekt unterbringen.

Wie man einzelne Exchange 2010 Emails/Postfächer in SBS2011 wiederherstellt

Posted by o.sommer

Robert Pearman, SBS MVP Kollege der uns auch als Sprecher auf der UK SMB Roadshow begleitete, hat als Reaktion auf eine Teilnehmerfrage in Edinburgh, einen sehr feinen HowTo Blog über das Thema veröffentlicht, den ich, obwohl er englisch sprachig ist, hier referenzieren möchte:

SBS 2011 Standard : Exchange 2010 Single Message Restore
http://titlerequired.com/2011/11/29/sbs-2011-standard-exchange-2010-single-message-restore/

Update Rollup 2 für SBSe, WHS und WSSe

Posted by o.sommer

Das Update Rollup 2 für

den Small Business Server 2011 Essentials
http://support.microsoft.com/kb/2630429

den Homeserver 2011
http://support.microsoft.com/kb/2630434,

und den Storage Server 2008 R2 Essentials
http://support.microsoft.com/kb/2630436

ist heute veröffentlicht worden.

Backup von virtuellen Maschinen auf Hyper-V Servern

Posted by t.brinkmann

Folgender Post soll eine Möglichkeit zeigen um einen kompletten Hyper-V Host auf Wechselmedien zu sichern – verschlüsselt.

Die hier gezeigte Lösung passt nicht auf jede virtualisierte Umgebung und soll lediglich zeigen wie ein tägliches Vollbackup einer Hyper-V VM auf einem verschlüsselten transportablen Medium aussehen kann. So entsteht auch bei Verlust des Sicherungsmedium keine Sicherheitslücke – schließlich enthält die USB-HDD die komplette Serverinfrastruktur!

Gesichert wird in diesem Beispiel ein Windows 2008R2 Hyper-V Host auf dem 4 virtuelle Maschinen (SBS2011, Terminalserver, SQL-Server, IM-Server) laufen. Gesichert wird Montags bis Freitags auf externe 2TB USB-HDD. Die Festplatten sind per Bitlocker verschlüsselt, gesichert wird mit der aktuellen Beta2 Version 3.0.44 der Software Altaro Hyper-V Backup V3. Die Beta2 bietet erstmals “Drive Swap functionality” – sprich das Sichern auf wechselnden Laufwerken.

Zum Ablauf: Der Server hat das Feature “Bitlocker” aktiviert:

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Jede der 5 USB-HDD wurde mit einem starken Kennwort per “Bitlocker-To-Go” verschlüsselt. Dazu wird jede HDD nacheinander an den Host gesteckt und per “Bitlocker aktivieren” verschlüsselt. Das dauert ca. einen Tag pro HDD.

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Der Wiederherstellungsschlüssel ist sehr wichtig! Nur mit ihm kann die USB-HDD bei Verlust des Kennworts entsperrt werden. Das heisst auch: Wer den Wiederherstellungsschlüssel hat kann auf die HDD zugreifen.

Wenn das USB-Laufwerk an den Host angesteckt wird sollte die Option “Laufwerk an diesem Computer automatisch entsperren” aktiviert werden – Nur so kann Altaro später auf das Laufwerk sichern. Dies kann auch per Systemsteuerung eingestellt werden:

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Nun wird Altaro Hyper-V Backup gestartet. Unter “Select Backup Drive” wird das “Multiple Backup Drive Swapping” aktiviert, und danach per “Add Backup Drive” jedes angesteckte USB-Laufwerk als Backup Drive ausgewählt. Von nun an versucht Altaro Hyper-V Backup auf das erste verfügbare Laufwerk der Liste zu sichern, angefangen mit der kleinsten Zahl (=höchste Prio).

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Eins sehr interessantes Feature von Altaro Hyper-V Backup ist die “Reverse Delta Technologie”. Bei jeder Sicherung wird nur das Delta des vorherigen Backup gesichert – Allerdings erstellt Hyper-V Backup dabei eine komplette Sicherung aus den vorherigen Backups, so das bei einer Rücksicherung direkt auf ein komplettes Vollbackup zurückgegriffen werden kann.

Altaro sichert per Windows VSS Provider– Es findet also KEINE Imagesicherung statt, die VMs wissen wenn sie gesichert werden. Dies lässt sich z.Bsp. an den Exchange Datenbanken des virtuellen SBS2011 erkennen.

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Weiterhin bietet Altaro mit “FireDrill” eine Option mit der sich automatisiert VMs wiederherstellen lassen. So kann automatisch die Funktion des Backup getestet werden. Ebenso lassen sich einzelne Ordner/Dateien aus der Sicherung wiederherstellen. Dazu wird jedoch das Backup auf einem temporär anzugebenen Speicher gemountet. Altaro bietet derzeit NICHT die Möglichkeit einzelne Anwendungen (wie z.Bsp Exchange) zu sichern oder wiederherzustellen. Ebenso ist das Wiederherstellen einzelner Ordner und Dateien nicht unbedingt schnell und nicht unbedingt komfortabel. Auch kann es gewünscht sein auf größeren Medien für längere Zeit zu sichern – hier kann evtl. mit der Windows-Sicherung innerhalb der VMs auf iSCSI Targets kombiniert werden. Bei Altaro gilt: Sichern = Komplette VM, Wiederherstellen = Komplette VM oder einzelne Ordner / Dateien

Dank der Reverse Delta Technologie ist es mit Altaro Hyper-V Backup möglich mehrere Versionsstände von Hyper-V VMs auf externen HDD zu sichern. Diese HDD lassen sich außer Haus transportieren und sind dank Bitlocker-To-Go Verschlüsselung vor Verlust oder Diebstahl gesichert.

Jede Backupstrategie muss auf das jeweilige Umfeld angepasst werden. Dieses Szenario arbeitet mit Beta Software welche Fehler enthalten kann und evtl. nicht wie geplant funktioniert. Es kann keine Garantie oder Gewähr auf das Funktionieren der hier gezeigten Lösung übernommen werden. Diese Lösung bedingt physikalischen Zugang zum Hyper-V Host durch die mit dem Backup beauftragen Person – dies kann ein Sicherheitsrisiko darstellen. Siehe auch hier.

Bitlocker Setup on HP Microserver and Windows Server 2008 R2

Posted by o.sommer

English:
Since there is an optional TPM modul (installable at any time) available for the HP Microserver, I decided to Screencast the setup of Bitlocker on a box that has Windwos Server on it:

German:
Nachdem es für den HP Microserver ein optionales (auch nachträglich) zu verbauendes TPM Modul gibt, habe ich mal einen Screencast erstellt , wie man mit Hilfe dieses TPM Modul ein mit Bitlocker sicher verschlüsselten Server konfiguriert:

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How to buy Windows Storage Server 2008 R2 Essentials?

“Fine”, you’d say, “but I can not buy WSSe anywhere in central europe”

Right!
Not as of today, but on Wednesdays
SMB MVP Roadshow in Utrecht, Netherland, there will be an anouncement of the general availability of a product that has WSSe and is driven by the Hardware we all want WSSe to be on!

Windows Storage Server 2008 R2 Essentials (WSSe): Setup

Posted by o.sommer

Screencast Installing WSSe on HP Microserver

After booting my Demo gear (HP Microserver N40L) from an USB stick that I prepared with the MS DVD/ISO Download tool to create a bootable version of the Install ISO of WSSe on it, I accessed the Server using it’s Remote Access Card (HP RAC) and began installing Windows Storage Server 2008 R2 Essentials like this:

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How to buy Windows Storage Server 2008 R2 Essentials?

“Fine”, you’d say, “but I can not buy WSSe anywhere in central europe”

Right!
Not as of today, but on Wednesdays
SMB MVP Roadshow in Utrecht, Netherland, there will be an announcement of general availability of a product that has WSSe and is driven by the Hardware we all want WSSe to be on!

DPM 2010: Assistent zur Schutzgruppenerstellung zeigt “Ändern” Button nicht an

Posted by o.sommer

In DPM kann man üblicherweise die Größe der dynamischen Sicherungsdatenträger bei der Erstellung der Schutzgruppe verändern:

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Unter Umständen, die ich noch nicht genauer evaluiert habe, kann es aber vorkommen, dass man die entsprechende Schaltfläche im Assistenten nicht angezeigt bekommt:

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Man kann dennoch zu dem Fenster “Datenträger zuordnen” gelangen, indem man auf “Volumes automatisch erweitern” klickt und dann solange abwechselnd die TAB Taste und die Leertaste drückt, bis die dann fokusierte (aber nicht angezeigte) Schaltfläche “Ändern” ausgewählt wird!

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Hinweise zur Sicherung + verbessertes Backup beim SBS2011

Posted by T.Brinkmann

Der SBS2011 basiert auf einem Windows Server 2008R2. Der Server 2008R2 wiederrum hebt einige Unzulänglichkeiten des Server 2008 auf, was das Windows Backup anbelangt. Weiterhin hat das Entwicklungsteam weitere Verbesserungen über die SBS Backupconsole implementiert.

  • Inkrementelle Backups sind nun möglich
  • Verbesserte Performance
  • Einzelne Dateien, Dateitypen und Pfade können nun aus der Sicherung ausgeschlossen werden.
  • Sicherung / Wiederherstellung des Systemstate mittels der SBS Console
  • Der Systemstate kann nun auch zusammen mit anderen Dateien und Anwendungen in einem Backupjob zusammengefasst werden
  • Sicherungen können auf Netzwerkfreigaben abgelegt werden (jedoch immer nur eine Sicherung, welche dann immer wieder überschrieben wird)
  • Erweiterung des WBADMIN Kommandozeilentools um die o.g. neuen Funktionen
  • Es gibt jetzt auch Powershell Addin für Windows Server Backup

Natürlich eignet sich das Backup, wie schon beim SBS2008, ebenfalls für ein BareMetal Restore des kompletten Servers für den Ernstfall.

Generell gelten folgende Backuphinweise, viele treffen insbesondere für den SBS zu, da dieser zwingend der DC mit den 5 FSMO Rollen sein muss: